Bezirksverband der KAB Main-Rodgau  -  Katholische Arbeitnehmer-Bewegung

Was ist KAB                               Was macht KAB                             Unser Gebet                             Bewerbungstips

 

 

 

  klicken Sie weiter auf:

  Zeitung

  Linkseite

  Programm

  Vereine
  Nachrichten

  Kontakt

  Mitglied 
   werden

  Hauptseite

Stand vom 27.01..2012

Bezirkssekretariat:
Im KAB - Lädchen
Doorner Straße 50
63456 Hanau Steinheim
Tel.: 06181 / 4285509
E_Mail:
KAB-Main-Rodgau@t-online.de
irmgard.a.braun@gmx.de
Alois.Kunz.M@t-online.de

                                                            

Presse und Öffentlichkeitsarbeit der KAB - Main - Rodgau


Ferdinand Puhe

Weiterhin soziale Schieflage.

Nun herrscht endlich Klarheit, wenn auch eine sehr bittere. Viele hundert Mitarbeiter bei manroland verlieren ihren Arbeitsplatz. Der vorübergehende „Aufenthalt“ in einer Auffang-Gesellschaft reduziert nicht die Ängste und Sorgen der Betroffenen. Und wieder sind auch Managementfehler die Ursache für die Schieflage des Unternehmens. Und wieder muss der „kleine Mann“ alles ausbaden. Und wieder haben die Eigner des Unternehmens kläglich versagt. So sieht „Kapitalismus pur“ aus – eine hässliche Fratze. Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Arbeitnehmern und ihren Familien.
Am Anfang des neuen Jahres sollten wir uns bewusst machen, was in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik dringend notwendig ist, was von der Politik abgearbeitet werden muss:
Beunruhigend ist die ständige Zunahme prekärer Arbeitsverhältnisse wie.... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

 


Von Peter Schulte-Holtey

Warnung vor Burnout

Einfach abschalten

Hartnäckig hält sich ja die Annahme, Arbeitnehmer müssten jederzeit erreichbar sein, wenn sie ein, Dienst-Blackberry oder -Mobiltelefon besitzen. Dem Betriebsrat bei Volkswagen geht das - mit Blick auf die Burnout-Debatte - zu weit. Er hat erwirkt, dass künftig nach Feierabend die E-Mail-Funktion abgeschaltet wird.

Eine Idee, die Nachahmer sucht. .... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

 


Siegfried J. Michel

Arme und kürzere Lebensdauer

Fakten nicht zu übersehen

Statistiken haben es so an sich: Man kann trefflich über deren Aussagekraft streiten. Und die jüngste Zahlenerhebung der Rentenversicherung schlägt hohe Wellen. Die Aussage: Geringverdiener wurden im Jahr 2001 noch durchschnittlich 77,5 Jahre alt, 2010 waren es nur noch 75,5 Jahre. Dass der Bundesregierung solche Zahlen gar nicht ins Konzept passen und sie deshalb abwiegelt, ist völlig klar. Von "einer statistischen Auffälligkeit" in einer Sonderauswertung ist die Rede - und von einer falschen Interpretation.... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

 


Ferdinand Puhe


 


 

Arm und Reich – die Kluft vergrößert sich

Zunächst eine Anmerkung zur Insolvenz bei manroland und ihren bitteren Folgen. Die gleichen Schwierigkeiten wie in Augsburg und Offenbach hatte vor etwa zwei Jahren ein Druckmaschinen-Hersteller in Heidelberg, ebenfalls eine weltbekannte Marke. Die Fälle mögen nicht ganz gleich gelagert sein. Tatsache ist aber, dass die Branche schwer zu kämpfen hat. Einerseits hat sich die Werbung von den Printmedien mehr auf Internet und Fernsehen verlagert. Es wird also weniger gedruckt. Andererseits ist der Wettbewerb auf dem Markt der Druckmaschinen härter geworden. Dennoch ist festzustellen, dass der Rückzug der Kapitaleigner bzw. die Verweigerung eines Überbrückungskredits wieder einmal die hässliche Fratze des Kapitalismus aufscheinen lässt. In früheren Zeiten haben sich die Eigner mit geringeren Verzinsungen zufrieden gegeben, nur um Arbeitsplätze zu erhalten, um das Wissen und Können langjährig beschäftigter Mitarbeiter nicht zu verlieren. Aber das ist wohl Geschichte?! Unsere Gedanken sind bei den Mitarbeitern und ihren Familien und wir hoffen auf einen Fortbestand des traditionsreichen Unternehmens – vielleicht besser nicht unter dem Dach einer nur gewinnorientierten Versicherung.
In allen Tageszeitungen der letzten zehn Tage war – je nach politischer Einstellung an mehr oder weniger hervorstechender Stelle – das Ergebnis einer OECD-Studie vorgestellt worden. Danach ist die Kluft zwischen Arm und Reich in Deutschland in den vergangenen 20 Jahren erheblich größer geworden als in anderen Industrienationen. So verdienten die 10 Prozent der Deutschen ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

 

Das Ende des Jobwunders?
Bankenbeben, Energiewende, Euro-Krise: Die Probleme einzelner Branchen und eine
weltweite Konjunkturabkühlung sorgen für Alarmstimmung am Arbeitsmarkt. Aktionäre
freuen sich auf Rekorddividenden, viele Arbeitnehmer indes fürchten um ihre Jobs.

Deutschland, das geteilte Land: Viele Industriekonzerne werden im Frühjahr ihren Aktionären Rekorddividenden überweisen, weil sie 2011 so viel verdient haben wie selten zuvor. Allein bei den drei Autobauern BMW, Daimler und VW werden es wohl 20 Milliarden Euro sein. Doch gleichzeitig bereiten sich die Unternehmen auf den Abschwung vor, denn die Schuldenkrise erfasst die Realwirtschaft. Über dem Arbeitsmarkt braut sich ein Unwetter ...
Quelle: Handesblatt - DIE WIRTSCHAFTS- UND FINANZZEITUNG ... wenn Sie weiterlesen wollen, dann können Sie das pdf - Dokument runterladen


Ferdinand Puhe

Mindestlohn – Lohnuntergrenze

Nun hat auch die CDU das für sie so schwierige Wort „Lohnuntergrenze“ ins politische Spiel gebracht. Gemeint ist der von vielen Seiten seit langer Zeit geforderte Mindestlohn. Dieser Begriff war für die kapital- und arbeitgebernahe Partei stets mit einem „Pfui“, einem Makel behaftet. An diesem Tabu hatte sich der Arbeitnehmerflügel (CDA) bisher „die Zähne ausgebissen“. Nun scheint es einer Mehrheit in der CDU geboten, Volkesstimme nicht mehr zu überhören und auf den Zug aufzuspringen, wenn auch gegen heftigen Gegenwind aus dem starken rechten Lager. .. wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

 

KAB ehrte Irmgard Braun
25 Jahre KAB Bezirksvorsitzende Main-Rodgau

Dekan Dieter Bockholt, Bezirkspräses der KAB Main-Rodgau, ehrte Irmgard Annemarie Braun im Bezirksausschuss, am Mittwoch (31. August) in Klein Auheim für 25 Jahre Bezirksvorsitzende und ihre besonderen Verdienste. Dekan Bockholt überreichte der Jubilarin die Urkunde, ein kleines Präsent und einen Sonnenblumenstrauß. Im März 1986 wurde Irmgard A. Braun, als Nachfolgerin von Josef Neuberger, für den KAB Bezirk Main-Rodgau gewählt. Neben dem Bezirk Main-Rodgau, bilden der Bezirk Bergstraße und ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier


Ferdinand Puhe

Rentenniveau wird weiter sinken!
Dennoch Erhöhung des Rentenalters?

In der Regierungskoalition kursieren Überlegungen, das Renteneintrittsalter von 67 auf 69 Jahre zu erhöhen. Vor dem Hintergrund einerseits der steigenden Altersarmut und andererseits der hohen Arbeitslosenquote bei älteren Arbeitnehmern erscheint das Vorhaben als geradezu wahnwitzig.

Die längere Dauer der Lebensarbeitszeit hat bereits dazu geführt, dass jungen Menschen der Eintritt ins Berufsleben erschwert wird, da passende Arbeitsplätze durch ältere Arbeitnehmer blockiert sind. Auf der anderen Seite wollen Arbeitgeber aber gern die teureren Altgedienten aus dem Berufsleben drängen. Diese sind dann auf Hartz-IV verwiesen, mit der Folge einer zu niedrigen Altersrente. Würde jetzt die Lebensarbeitszeit noch weiter angehoben, sinkt das spätere Renteneinkommen noch weiter ab. Die Altersarmut ist vorprogrammiert!... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

Warnung vor Altersarmut
Viel zu tun auf Großbaustelle

von Peter Schulte-Holtey
Die Einschätzung des Bundesarbeitsministeriums, es gebe akut keine Altersarmut, ist falsch. Das können auch die Tafeln, die inzwischen viele tausend Menschen in Deutschland mit zusätzlichen Lebensmitteln versorgen, bestätigen. Dass die Zahl der über 6S-Jährigen, die staatliche Grundsicherung erhalten, rasant steigt, ist ebenfalls ein deutlicher Hinweis auf gestiegene Bedürftigkeit.

Und es könnten bald sogar Millionen Bundesbürger betroffen sein. Denn die Lohnarmut von heute droht zur Altersarmut von morgen zu werden.... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

Debatte über Sonntagsarbeit
Bedenkliche Entwicklung

von Petra Wettlaufer-Pohl

Eines vorweg: Hessens Sozialminister Stefan Grüttner ist nicht die Speerspitze derer. die den Sonntag entweihen - ähnliche Verordnungen gibt es schon in der ganzen Republik. Dennoch sind Bedenken nicht vom Tisch zu wischen. Wenn zu denen. die ohnehin schon sonntags arbeiten müssen, vermehrt ganze Branchen ohne Ausnahmegenehmigung hinzu kommen. stellt sich die Frage. ob Sonntagsarbeit nicht bald zur Regel wird - mit all den Folgen für die Arbeitnehmerrechte. ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier


Ferdinand Puhe

 

Jugendliche und Frauen benachteiligt

Arbeitnehmer, die vom Lohn nicht leben können

Erschreckt und irritiert blicken wir in diesen Tagen auf das Geschehen in London und anderen britischen Städten. Krawalle, heftige Ausschreitungen mit Verletzten, Brand und Raub erschüttern die Öffentlichkeit – nicht nur in England. Schnell sind wir geneigt, moralische Urteile zu fällen oder gar den zurückhaltenden Einsatz der Polizei zu kritisieren.

Aber schauen wir doch mal auf die „Kehrseite der Medaille“, auf die verursachenden Hintergründe für das schreckliche Geschehen. Da gibt es (zu viele!) junge Menschen, die in sich auflösenden Familien leben, die schlecht ausgebildet sind, die keine Arbeit haben und schon gar keine positiven Lebensaussichten. Der Dauerfrust und wohl auch der Neid auf die Bessergestellten führt zu wachsender Wut und Zerstörungssucht. Eine Spirale der Gewalt ist entstanden, die kaum zu stoppen ist.

Beobachten wir nicht auch in unserem Land seit langer Zeit ein Anwachsen der Anzahl von Jugendlichen, die genötigt sind, unter ähnlichen Bedingungen zu leben wie die revoltierenden Jungen in England? Gibt es nicht auch hierzulande eine wachsende Zahl von ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

Ketteler Gedenken mit Gottesdienst und Begegnungsfest
Wie jedes Jahr am 13.07. trafen sich auf Einladung der Kath. Arbeitnehmer Bewegung auch diesmal wieder Christen, die sich in der Nachfolge der Soziallehre Wilhelm Emmanuels von Kettelers sehen, zu einem Gedenk-Gottesdienst anlässlich seines Todestages. Der Ostchor des Doms zu Mainz,... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

Miteinander die Last des Lebens tragen

 

10. KAB-Kettelerwallfahrt zur Liebfrauenheide mit Weihbischof Karlheinz Diez

 Dr. Andreas Weider

Klein-Krotzenburg (aw). Zur 10. Kettelerwallfahrt hatte der KAB-Bezirksverband Main-Rodgau auf die Liebfrauenheide bei Klein-Krotzenburg eingeladen. Im Gedenken an den 200. Geburtstag von Bischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler forderte der Fuldaer Weihbischof Karlheinz Diez die KAB-Mitglieder auf, miteinander die Last des Lebens zu tragen. „Sozialbischof“ Ketteler habe die Menschen angeleitet, „in der rechten Weise aus der Gottes- und Nächstenliebe zu leben und um sozial-caritative Gesinnung zu beten“, zeigte Diez auf, ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

Gesunkene Realeinkommen, allgemeine Mindestlöhne, reduzierte Förderung von Langzeit-Arbeitslosen

Zwar „brummt“ die Wirtschaft wieder, leider aber nicht die Löhne. Die Tarifgehälter werden auch in diesem Jahr nur geringfügig ansteigen. Und da die Verbraucherpreise deutlich ansteigen, werden am Ende Reallohn-Verluste für die Arbeitnehmer eintreten.
Tatsächlich sind – auch nach Meinung von Wirtschafts-Sachverständigen – die Anhebungen der Tariflöhne in den diversen Branchen zu niedrig und entsprechen nicht wirtschaftlichen Erfolgen in den meisten Unternehmen. Tarifabschlüsse von bis mindestens 3,5 Prozent wären angemessen. Selbst die Mitarbeiter in der Chemischen Industrie, die mächtig boomt, erhalten nur rund zwei Prozent. Das ergibt bei Einberechnung des Kaufkraftverlustes ein sattes Minus in der Haushaltskasse. Sind die Arbeitnehmer nur dazu da, den Kapitalgebern die Verzinsung noch weiter zu erhöhen? Das ist schlicht ungerecht und nicht hinnehmbar!
... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier


Ferdinand Puhe


Ferdinand Puhe

Minijobber, Leiharbeiter, Mindestlohn.

Seit vielen Jahrzehnten gedenken wir am „Tag der Arbeit“ der im Arbeitsleben stehenden Mitbürger, wobei wir sicher auch die Hausfrauen einschließen müssen. Der 1. Mai ist aber nicht nur ein Feiertag. Ersoll uns vielmehr an die vielen noch offenen Forderungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erinnern, deren Erfüllung genau so lange auf sich warten lässt wie dieser Tag gefeiert wird. Immer noch ist die Arbeitswelt keine heile Welt. Immer noch sind u. a. Chancengleichheit, gerechter Lohn (der auch Gewinnbeteiligung einschließen muss!), Arbeitsplatzsicherheit, familienfreundliche Arbeitszeiten nicht befriedigend geregelt. Ja, manche lange erkämpfte Errungenschaften wurden inzwischen wieder zurückgenommen, so z. B. die paritätische Finanzierung der Krankenversicherung.
Beängstigend ist eine dpa-Meldung dieser Tage, wonach immer mehr Menschen als Minijobber arbeiten. Seit Herbst 2003 ist ihre Zahl um 27 Prozent gestiegen. Während im Herbst 2003 noch 5,75 Millionen Männer und Frauen „geringfügig beschäftigt“ waren, sind es sieben Jahre später 7,3 Millionen. Das bedeutet, ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

KAB - Mai - Aufruf:    Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
Die KAB fordert gleichen Lohn für gleiche Arbeit in allen Bereichen der Zeitarbeit.
- gleiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer und
- einen zeitlich begrenzten Einsatz von Zeitarbeitsfirmen in Unternehmen. ...
wenn Sie den KAB-Maiaufruf als PDF-Datei laden wollen, dann klicken Sie bitte hier

Personalkarussell der Barmer
Vertrauen schwindet

Patienten und Versicherte können sich über die Personalpolitik der Krankenkasse Barmer-GEK nur wundern - und ärgern: Erst wurde bekannt, dass Birgit Fischer, Vorstandschefin der Kasse und frühere SPD-Landesgesundheitsministerin, ins Amt der Chef-Lobbyistin der Arzneimittelindustrie wechselt. Ein Schritt, der auf große Verwunderung stößt; die linke Sozialdemokratin hatte ja zuletzt die Klientelpolitik der Regierung zugunsten der Industrie gegeißelt. Jetzt folgt der nächste "Posten-Hammer": ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

Ein Streik, der weh tut

Die im Verband GDL zusammengeschlossenen Lokführer veranstalteten in den vergangenen Tagen Warnstreiks zur Durchsetzung ihrer Forderungen. Dabei geht es einerseits um eine Gehaltserhöhung und andererseits um die Gleichbehandlung der bei privaten Eisenbahnunternehmen beschäftigten Lokführern mit denen der aus der Bundesbahn hervorgegangenen Deutschen Bahn AG. In einer Urabstimmung wurden reguläre Streiks beschlossen, die dann auch länger dauern könnten.
Wir wissen um die große Verantwortung, die auf den Führern von Personen- und Güterzügen liegt. Das wird uns vor allem dann bewusst, wenn wir von spektakulären Unfällen erfahren... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

 


Ferdinand Puhe


Ferdinand Puhe

Katastrophen und Mitgefühl

Mit Entsetzen, Trauer und Mitgefühl blicken wir in diesen Tagen auf das geradezu unglaubliche Geschehen in Japan. Das Erdbeben und der darauf folgende Tsunami haben tausende Menschenleben gefordert, Familien auseinander gerissen, Wohnhäuser und Fabriken zerstört. Das Land wurde in einen Schockzustand versetzt – mit noch unabsehbaren Folgen, nicht nur für Japan sondern auch für die Weltwirtschaft.

Besondere Besorgnis gilt in ganz Fernost dem Zustand einiger Atomkraftanlagen, die von den Naturgewalten schwer beschädigt wurden. Wichtiger ist dabei nicht der (wohl gravierende!) Ausfall von elektrischer Energie sondern der drohende Supergau einer weit reichenden atomaren Verseuchung, die je ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

Hilfe für pflegende Angehörige - Vor Ort handeln

Kein Zweifel: Jeden Tag waschen, füttern, Essen zubereiten oder einfach da sein in einem 24-Stunden-Job, da stößt derjenige, der aufopfernd Angehörige pflegt, schnell an seine Grenzen - und braucht mehr Unterstützung vom Staat und von Wohlfahrtsverbänden. Beim gestrigen Fachgespräch des "Pflegedialogs" hat Gesundheitsminister Philipp Rösler zwar viele Verbesserungen versprochen. Ob er es durchsetzen kann, ist fraglich. Wichtiger sind jetzt schnelle Veränderungen, die mit kleinen, unbürokratischen Schritten vor Ort erreicht werden könnten.
So stehen zum Beispiel auch im Rhein-Main-Gebiet viele professionelle Betreuer, ehrenamtliche Helfer und Pflegedienste bereit, um Pflegende zu entlasten. Jede Kommune hat  ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier


 


Ferdinand Puhe

Mehr für Leiharbeiter oder für Hartz-IVer?

Seit vielen Wochen ringen Regierung und Opposition zäh und verbissen um eine angemessene Anpassung der Hartz-IV-Sätze. Jedem Bundesbürger ist klar, dass eine Erhöhung des Regelsatzes um 5 Euro nicht ausreichend ist. Ist es dann aber die von SPD und Grünen vorgeschlagene Anhebung um 11 Euro? Wohl auch nicht!

Dazu koppelt die Opposition ihren Vorschlag an eine gleichzeitige Einführung des Mindestlohns, zunächst für die Zeitarbeit. Zur Durchsetzung berechtigter sozialer Forderungen hat die vereinigte Opposition zur Zeit keine andere Möglichkeit als ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

Zum Wohle des Klägers

40 Jahre 'lang war Roland Ehm ehrenamtlicher Richter am Landessozialgericht

Dietzenbach • Er hat von einigen schweren Schicksalen erfahren müssen. "Manchmal, ja, da musste ich auch gegen meine Gefühle entscheiden", sagt Roland Ehm. Doch Emotionen darf ein Richter öffentlich nicht zeigen, auch nicht ein ehrenamtlicher. Und genau das war Roland Ehm 40 Jahre lang: Richter mit (fast) allen Kompetenzen, ohne dafür jedoch Gehalt bekommen zu haben. Zunächst unterstützte der heute 70-Jährige am Frankfurter Sozialgericht seine  ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier


Ferdinand Puhe

 

Erwartungen an das neue Jahr.
Sozial- und Arbeitsmarktpolitik in 2011.

Kürzlich war in der Presse – fast versteckt und kaum auffällig – zu lesen, dass in Sachen sozialer Gerechtigkeit Deutschland in einem Ländervergleich nur im Mittelfeld angesiedelt ist. Vor dem Hintergrund eines hohen Bruttosozialprodukts und anhaltend guter Wirtschaftszahlen ist eine solche Feststellung unbegreiflich und alarmierend. Die derzeitige Bundesregierung mit ihrer neoliberalen Grundhaltung scheint kaum in der Lage, daran etwas zu ändern. Auch in der EU hat das Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung (2010) nicht einmal ansatzweise zu strukturellen Veränderungen geführt, ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier
Liebe verantwortliche Politiker, Sie sehen, dass es viel zu tun gibt. Packen Sie es endlich an! Die Menschen unseres Landes – und damit Ihre Wähler – würden es Ihnen danken.

 

Hessen-DGB kämpft für sichere Jobs

Frankfurt (dpa) • Der Kampf gegen unsichere Beschäftigung ist das zentrale Anliegen des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) Hessen-Thüringen im Jahr 2011. "Leiharbeiter müssen endlich so bezahlt werden wie die Stammbelegschaften". sagte DGB-Landeschef Stefan Körzell. ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier

Sparpaket und Mindestlohn

Natürlich haben die beiden genannten Begriffe nichts miteinander zutun. Doch sie bestimmen die politische Diskussion dieser Wochen.  Eine Tageszeitung im Rhein-Main-Gebiet brachte Ende Oktober folgende beiden Themen auf eine Seite: „Der lockere Umgang der Politiker mit dem Steuergeld“ und „Sparpaket - Sozialleistungen sind am stärksten betroffen“. Wenn man das so liest, dann geht dem Mitbürger mit funktionierendem Gerechtigkeitsgefühl doch „das Messer in der Hosentasche auf“.

Die Liste der unnötigen Ausgaben (= Geldverschwendung) liest sich wie ein Krimi. Aber die Verursacher kümmert das anscheinend wenig. Dem Steuerzahler kann man ja beliebig in die Tasche greifen.

Auch eine andere Gruppe unserer Gesellschaft kann sich nicht wehren, wenn die Politik sie „misshandelt“, nämlich die notgedrungen auf Transferleistungen angewiesenen Mitbürger... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier.

 


Ferdinand Puhe

 

 

 


Ferdinand Puhe

Leider wenig gute Nachrichten im Arbeits- und Sozialwesen.

In diesen Tagen bangen wieder viele deutsche Arbeitnehmer um ihre Jobs. Der an der Bauunternehmung Hochtief beteiligte spanische Investor will die Gesamtheit der Aktien übernehmen. Die Beschäftigten befürchten harte Einschnitte – wie immer bei solchen Fusionen. In Essen, am Hauptsitz der Firma, formiert sich Wiederstand. Wir denken an die Sorgen der betroffenen Familien... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier.

 


Siegfried J. Michel

 

 

Missbrauch bei Leiharbeit

Einen Riegel vorschieben

Mit der Leiharbeit hat sich in unserem staatlichen und wirtschaftlichen System etwas eingebürgert. was gewisse Züge einer Kannibalisierung trägt. Mit zuletzt 826 000 Beschäftigten (Stand: Juni 2010) hat die Zeitarbeits-Branche gerade einen neuen Rekord erreicht. Fakt ist: Die große Mehrheit dieser Menschen arbeitet zu weit schlechteren Konditionen als das Stammpersonal. Die Vorteile für die Unternehmen: Sie sparen kräftig bei den Personalkosten, und sie können z.B. bei schrumpfender Wirtschaft flexibel - und ohne auf so unbequeme Dinge wie Kündigungsschutz Rücksicht nehmen zu müssen - ihre Mannschaften den Bedingungen anpassen. Und der Kannibalisierungs-Effekt? ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier.


Ferdinand Puhe

 

Leih- und Teilzeitarbeit – der große Schwindel

Nach einer tiefen Talfahrt erleben wir nun glücklicherweise – auch dank eines vorbildlichen Verhaltens von Arbeitnehmern und Verbrauchern – den erwünschten Aufschwung. Den denn ebenso bei den Arbeitsmarktinstrumenten Leih- und Teilzeit-Arbeit. Ein Glück für Statistiker, denn so sinkt die Arbeitslosenquote, weil Menschen, die einen vollgültigen Arbeitsplatz suchen, inzwischen aber in Leih- oder Teilzeitarbeit jobben, als Beschäftigte verbucht werden (ebenso wie die Ein-Euro-Jobber).

Leih- und Teilzeitarbeit gelten als prekäre, d. h. unsichere Arbeitsverhältnisse. Einem Leih-Arbeitgeber liefert sich ein Arbeitnehmer im Regelfall in einer Notsituation aus, nämlich dann, wenn er keine der Vorbildung entsprechende Arbeitsstelle findet. Oft arbeitet er dann in Teilzeit. Meist wird aber die Teilzeitbeschäftigung von Frauen – in geringeren Fällen auch von Männern – genutzt, um Familie und Beruf „unter einen Hut“ zu bringen - ... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie bitte hier.

 


Siegfried J. Michel

 

 

Niedriglohn - Aufstockung
Staat wird missbraucht

 Das Dementi aus dem Bundesarbeitsministerium zu den Milliarden-Kosten bei der Niedriglohn - Aufstockung ist wachsweich und überzeugt nicht. Und ob die Zahlen aus dem Haus von Ursula von der Leyen diesmal stimmen? Zweifel darf man hierbei getrost haben, hatte die Behörde sich doch gerade erst bei den Zahlen zur Erwerbsquote von Älteren nachträglich kräftig korrigieren müssen. Nur 21,5 Prozent der 60- bis 64-Jährigen gingen 2008 einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung nach, hatte ein Sprecher des Arbeitsministeriums am Mittwoch eingeräumt. .. wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie hier.
 


Überholspur
"die Ersten werden die Letzten sein"

Wer bremst, wird ausgebremst. Bruno Schumacher setzt den Blinker links und überholt. Doch schneller Fahren heißt nicht gleich früher ankommen... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie hier.


Bruno Schumacher     

Telefonbetrug nimmt drastisch zu

Die Zahl betrügerischer Telefonanrufe nimmt laut der Süddeutschen Zeitung drastisch zu. Dies gehe aus einem Bericht der Aufsichtsbehörde für die Telefonbranche hervor, bei der immer mehr geschädigte Bürger Anzeige erstatteten. Polizei und Justiz greifen dem Bericht zufolge nur selten durch. Selbst bei großen Betrugsfällen finde "faktisch keine Strafverfolgung statt", heißt es darin.

Weiter rüge die Bundesnetzagentur in ihrem Bericht, der dem Blatt vorliege, dass die Justiz nicht konsequent gegen mutmaßliche Betrüger vorgehe und stattdessen viele Ermittlungsverfahren "sanktionslos" eingestellt würden. Dies sei eine "untragbare Situation". Wegen unlauterer Geschäftspraktiken am Telefon wird die Aufsichtsbehörde laut dem Bericht inzwischen von einer "Anzeigenflut" empörter Bürger überschwemmt. Von Januar bis April 2010 gingen in Bonn demnach mehr als 66 000 Beschwerden ein. In den ersten vier Monaten des Vorjahres seien es nur 14 000 Eingaben gewesen.
Der Aufsichtsbehörde zufolge gibt es immer mehr Fälle, bei denen kriminell agierende Firmen mit Hilfe von Sprachcomputern massenweise Verbraucher anrufen und ihnen per Bandansage mitteilen, sie hätten ein wertvolles Auto gewonnen. Um den Gewinn einzulösen, müsse eine 0900-Servicenummer gewählt werden. Wer das befolge, lande aber in teuren Warteschleifen und werde mit hohen Telefongebühren belastet. An die Täter komme man meist nicht heran, da sie oft im Ausland säßen, wo sie Scheinfirmen gegründet hätten. (dpa) / (hb)

 

Millionen arbeiten für Minilöhne 

Duisburg (dpa) In Deutschland arbeiten Millionen Menschen für kleines Geld. Gut eine Million Menschen verdienten 2008 weniger als 5 Euro brutto die Stunde, teilte das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg Essen gestern mit. Für einen Stundenlohn von unter 6 Euro brutto hätten insgesamt sogar gut zwei Millionen Menschen gearbeitet, heißt es in der Studie des Institutes, aus der zunächst die "Berliner Zeitung" berichtet hatte... wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie hier.


Ferdinand Puhe

Ein kleiner Schritt vorwärts – und viele zurück

Endlich grünes Licht für den Mindestlohn in einer wichtigen Branche, im Pflegedienst! Ab dem 1. August gelten 8,50 Euro im Westen und 7,50 Euro in Ostdeutschland. Bis Juli 2013 sollen die Sätze um jeweils 25 Cent gesteigert werden. Die FDP hatte zunächst diese Mindestlöhne bis 2011 befristen wollen, doch dann setzte sich Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen mit ihrer Vorstellung von gerechtem Lohn durch. Ein Lichtblick auch für andere Branchen? In diesem Fall war allerdings die Festlegung eines Mindestlohnes wichtig wegen eines drohenden Lohndumpings wenn ab Mai 2011 die letzten Beschränkungen für eine Arbeitnehmerfreizügigkeit in der Europäischen Union fallen.

Nachrichten im Bereich „Neue Belastungen für Arbeitnehmer und Familien“ sind weniger positiv. Die geplante Gesundheitsreform wäre eine katastrophale Entscheidung gegen die Belange der Bürger. Mit Recht bezeichnet Michael Sommer, der DGB-Vorsitzende, diese Planung als „die Axt an die Grundfesten unseres Sozialstaates gelegt“. Das über einhundert Jahre alte und bewährte Prinzip ...wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie hier.

 

Und die Kinderlosen sollen dafür zahlen?

Debatte nach CSU-Vorstoß / Niedrigerer Rentenbeitrag für Eltern gefordert

Quelle: Offenbach Post, vom 11. März 2010

Offenbach • Das sorgt für Zündstoff: Wer Kinder hat, soll laut Forderungen aus der CSU weniger Rentenversicherung zahlen und im Alter höhere Bezüge erhalten. Bereits heute wird Elternschaft in der Rente honoriert. Seit 1992 bekommen (meistens) Mütter für jedes Kind so viele Rentenpunkte gutgeschrieben, als hätten sie drei Jahre lang mit einem Durchschnittsverdienst in die Versicherung einbezahlt. Für vor 1992 geborene Kinder wird jeweils nur ein Jahr gut geschrieben. Für die bayerischen Sozialministerin Christine Haderthauer gibt es jede Menge Verbesserungsbedarf. Wie sie der "Passauer Neuen Presse" sagte, solle für jedes Kind bis zwölf Jahre der Rentenbeitrag für einen Elternteil um 50 Euro im Monat gesenkt werden. Zusätzlich sollen Eltern mehr Geld im Alter bekommen. Mit einer Geburtenrate von 1,38 liege Deutschland weit unter dem, was für eine langfristige Finanzierbarkeit des Rentensystems nötig sei, so die CSU-Politikerin. "Momentan leisten Familien einen doppelten Beitrag zur Umlageversicherung: Durch das Kind als zukünftigen Beitragszahler und durch ihren Rentenbeitrag." ...wenn Sie weiter lesen wollen, dann klicken Sie hier.


zurück zum Seitenanfang